LNVG und Förderverein PDS unterstützen Paris-Exkursion

Paris im 19. Jahrhundert und Anfang 20. Jahrhundert. Künstler wie Picasso, Manet, Monet und Auguste Rodin schaffen Meisterwerke, die sich erst im Original in ihrer vollen Wirkung entfalten. Um diese Erfahrung am eigenen Leib zu erfahren, wurde ein von der LNGV für die Titelseiten der Bereichsfahrpläne 2019 bereitgestellter Betrag genutzt, um diese Exkursion zu ermöglichen. Der Förderverein honorierte ebenfalls das Engagement der SchülerInnen, sodass sich der Leistungskurs am Donnerstag, 2. Mai 2019 am Nachmittag in die französische Hauptstadt aufmachte. Klassische Sehenswürdigkeiten und natürlich viel Kunst standen auf dem Programm.

 

Bericht der Schülerin Sarah Drynda:

In Paris angekommen, hatten wir bis um 7 Uhr Zeit uns im Hotel einzurichten, um dann zum nicht weit entfernten „Eiffelturm“ loszugehen. Vor dem berühmten Wahrzeichen nahmen wir uns viel Zeit aus allen möglichen Perspektiven Fotos zu schießen und den Turm zu betrachten. Am Abend fuhren wir dann mit der U-Bahn zum „Sacré-Cœur“, einer kleinen Basilika auf dem Montmartre. Um zur Kirche zu gelangen, mussten wir einige Treppen hochlaufen. Der Aufstieg wurde letztendlich von einem umwerfendem Panoramablick über die Stadt Paris belohnt. Als es dunkel wurde, liefen wir durch das Künstlerviertel hinter Sacré-Cœur zur Metro und fuhren nach Hause.

Am Freitag dem 03.05 fuhren wir um 9 Uhr zum Musée d´Orsay, welches innerhalb eines ehemaligen Bahnhofs konstruiert wurde. Im Museum werden berühmte Gemälde, Skulpturen wie die Nike von Samothrake, Statuen und andere Kunstgegenstände wie Möbel ausgestellt. Unter anderem hatten wir die Möglichkeit Van Goghs berühmtes Selbstportrait, Ingres „die Quelle“ sowie Manets „Frühstück im Grünen“ zu betrachten. Ab 12 Uhr hatten wir Freizeit und konnten Paris eigenständig in kleinen Gruppen erkunden. Eine Möglichkeit, diese Zeit zu gestalten war es, sich zur nahegelegenen „Musée de l´Orangerie“ zu begeben und Monets „Seerosen“ anzuschauen. Jeweils 4 Gemälde sind in ovalen Ausstellungsräumen ausgestellt, sodass man sich in die Mitte stellen und das Wasserpanorama betrachten kann. Die Werke wurden eigens für das Museum und die ovalen Ausstellungsräume gemalt. Die Zeit konnte auch anderweitig genutzt werden: Zum Beispiel konnten wir in die Nähe der „Notre-Dame de Paris“ gehen um das Ausmaß der Zerstörung aus der Ferne zu betrachten, weil die Straßen zur „Notre-Dame“ polizeilich gesperrt waren. Um 4 Uhr trafen wir uns am Louvre und sahen uns gemeinsam als Kurs „die große Odaliske“, „Die Freiheit führt das Volk“ und weitere weltberühmte Gemälde an. Danach konnten wir uns einige Zeit im Louvre frei bewegen und beispielsweise die „Mona Lisa“ ansehen. Um 9 Uhr trafen wir uns in einem französischen Restaurant zum Abendessen.

Am letzten Tag, Samstag dem 04.05. fuhren wir mit der Metro um 10 Uhr zum Musée Rodin. Auguste Rodin war ein berühmter französischer Bildhauer und Zeichner des 19. Jahrhunderts. Im Garten des Museums hatten wir die Möglichkeit weltbekannte Plastiken wie „der Denker“, „das Höllentor“ und „die Bürger von Calais“ zu betrachten und erkennen, dass man Statuen vor sich sehen muss, um sie wirklich zu begreifen. Im Museum selbst konnten wir weitere beeindruckende Werke Rodins sehen. Die Plastik „der Kuss“ haben wir uns zum Schluss besonders genau angesehen und die Besonderheiten des Kunstwerks analysiert. Bis um 5 Uhr hatten wir danach genug Zeit Paris ein letztes Mal zu erkunden und weitere Museen zu besuchen. Ein mögliches Ziel war aber auch die „Galeries Lafayette Haussmann“, eine der größten französischen Warenhausketten. Das Kaufhaus besitzt eine außerordentliche Kuppeldecke im Jugendstil. Nachdem wir uns wieder im Hotel trafen, fuhren wir mit vielen Eindrücken zurück nach Groß-Gerau.