Im Rahmen des Präventionskonzeptes unserer Schule fand am 28.01.2019 eine Theateraufführung mit anschließendem Workshop für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 statt. Die Theaterpädagoginnen Birgit Reibel und Franziska Langer spielten in der Mittelstufensporthalle „Püppchen“!

Unser Pilotprojekt, unterstützt durch den Förderverein der Schule, wurde aufmerksam, interessiert und bewegt angenommen.

Das Stück erzählt die Geschichte von Lena und Shirin, die ohne davon zu wissen, einen ähnlichen Weg gewählt haben, mit ihren Problemen umzugehen. Lena soll zu Hause funktionieren und kompensieren was ihre Eltern überlastet. Keiner fragt sie, was sie möchte und deshalb findet sie: „Mein Leben ist zum Kotzen!“ Und genau das tut sie auch. Ihre Schulfreundin Shirin hat in letzter Zeit ganz schön abgenommen. Sie merkt nicht, wie sich ihre Wahrnehmung verändert in einer Welt, in der sie niemand mehr zu verstehen scheint – „nur noch 2kg abnehmen, wo ist denn da das Problem.“

Das Stück handelt davon, ob und wie die Jugendlichen an der Schwelle zum Erwachsenwerden es schaffen, miteinander und mit ihren Lebenssituationen umzugehen.

Nicht immer ist leicht zu sagen, wie es einem dabei geht: Püppchen funktionieren, sehen hübsch aus und hängen an einem Faden. 

Dieses Stück soll unsere Schüler stärken, sie zu aktivem selbstständigem Handeln anregen und ihre Wahrnehmung schärfen, damit sie lernen für sich einzustehen und sich Hilfe zu holen, wenn sie diese benötigen.

Denn in jedem steckt etwas, das ihn einzigartig macht und daraus entspringt eine große Kraft!

Birgit Jeckel & Christoph Wiesenhütter (Suchtpräventionsteam)